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Beiträge 2025

Die Beiträge werden in der nächsten Ausgabe von PhyDid B veröffentlicht werden.

Zum physikalischen Praktikum

Ayan Amalie Osman Mohamed

Ich habe nicht wirklich Ahnung vom wissenschaftlichen Arbeiten, ich weiß auch nicht wie viele andere meiner ehemaligen Kommiliton*innen zu meiner Meinung über das physikalische Grundlagenpraktikum stehen, deswegen folgt ein sehr subjektiver, persönlicher Bericht.

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Erfahrungen an der NTNU in Trondheim, Norwegen im Zuge eines Auslandsjahres

Philipp Hell

Die Lehrqualität an der NTNU ist, soweit ich sie in meinen gut acht Monaten hier beurteilen kann, mit wenigen Ausnahmen gut bis exzellent. Ein klassisches Vorrechnen an der Tafel ist in den meisten Lehrveranstaltungen nicht vorgesehen, meist läuft der Modus wie im nachfolgenden Absatz beschrieben ab. Vorlesung und Übung sind sehr eng miteinander verwoben bzw. sind fast alle Lehrveranstaltungen faktisch Vorlesungen mit angegliederter Übung.

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Übungsgruppen, die gar keine sind

Edwin Eobaldt

Übungsgruppen im Physikstudium verfehlen häufig ihr eigentliches Ziel – das Üben. Statt aktiver Auseinandersetzung mit neuen physikalischen Inhalten dominieren passive Vortragsformate von Tutoren oder erzwungene Spontan-Präsentationen durch Studierende. In diesem Beitrag zeige ich, wie sich mit einfachen didaktischen Mitteln die Qualität der Lehrveranstaltung deutlich verbessern lässt – zum Vorteil beider Seiten: Studierender und Tutoren. Dabei nehme ich Bezug auf meine eigenen Lehrveranstaltungen als Dozent in der Kern- und Festkörperphysik.

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Jedes Semester nur eine Chance für gute Lehre

Robert Wild

Immer wieder wird aus gutem Grund bemängelt, dass das Physikstudium zum Teil mit sinnlosen Tätigkeiten gefüllt ist, die dem Lernprozess wenig bis gar nicht helfen. Ein Beispiel ist die verbreitete Standardmethode, die Studierenden im wöchentlichen Proseminar die Hausübungen vorrechnen zu lassen. Mit meinen eigenen Erfahrungen mit dieser Methode, und genauer gesagt mit der radikalen Änderung des Proseminars, werde ich mich hier befassen.

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Das Studienreformprojekt EducationZEN

Franz-Josef Schmitt

Im Studienreformprojekt EducationZEN an der Technischen Universität Berlin wurde zwischen 2012 und 2014 eine neue Form von Tutorien entwickelt – die sogenannten EduZEN-Tutorien. Unser Ziel war es, angelehnt an das buddhistische ZEN, das Bewusstsein für den aktuellen Kenntnis- und Leistungsstand in der Mathematik für Chemikerinnen und Chemiker zu schaffen.

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Über den Mehrwert von Physikübungen

Eine Forderung nach echter Lernzeit

Jonathan Moeller

Der Beitrag beleuchtet das Problem von "Abschreibübungen" und zeigt die Defizite dieses Übungsformat auf Ebenen der Lernpsychologie, Motivation und allgemeinen Bildung auf. An dieser Stelle wird der Mehrwert thematisiert, der Übungen zugrunde liegen sollte. Student:innen sollten in Übungen nämlich tatsächlich die Möglichkeit haben, zu üben! Um ein Rekurrieren auf "klassische" Übungsformate zu verhindern und besseres Lernen zu ermöglichen, liefert der Beitrag drei Vorschläge, wie der Anteil an echter Lernzeit erhöht werden kann.

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Veränderung? Ja, bitte - nur wie?

Problemanalyse & Lösungsansätze für lehrveranstaltungsübergreifende Frustrationserfahrung

Eva-Maria Odörfer

Das vorliegende Essay versucht den aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf Physik Übungen und Vorlesungen grob zu skizzieren. Auf der Suche nach möglichen Ursachen für den Status Quo werden unter Anderem menschliches Versagen, Standardisierung, unterschiedliche Wissensniveaus, befristete Lehrverträge und gesellschaftlich verankerte Wertevorstellungen angeführt. Ergänzend zu bereits bestehenden positiven Beispielen, werden folgende Ansätze vorgeschlagen: Erstens, eine bewusste Eingrenzung des Lehrmaterials, mit dem Ziel, den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Zweitens, ein offener Umgang mit eigenem Nicht-Wissen, der nicht nur wissenschaftliche Kompetenzen fördern, sondern zusätzlich vielleicht sogar Ressourcen schonen könnte. Drittens, ein Apell in Übungseinheiten vermehrt zu üben. Sachen gibt’s.

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The problem with physics education

Some student

The problem with physics education is that it is not really education but a platform for self-learning. Professors try to share their field of research through lectures without having any didactic preparation or structure, this a direct consequence of letting researchers teach.

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Flipped Classroom und Tutorials in Physics

Kompetenzentwicklung im Zentrum der Lehre

Magdalena Micoloi

Dieser Beitrag diskutiert eine Transformation hin zu studierendenzentrierten Lehransätzen und nennt dabei zwei aktivierende Lehrmethoden, den „Flipped Classroom“ und die „Tutorials in Physics“. Lehre soll mehr als bloße Wissensvermittlung sein. Viel mehr liegt der Fokus auf Kompetenzentwicklung und -förderung. Die mögliche Einführung des Tutorial-Ansatzes wird dargelegt, da hier kollaboratives Lernen und selbstständige Problemlösung zentral ist.

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Keine Lehre auf Augenhöhe ohne Awareness

Warum gute Lehre nicht nur von Inhalten ausgemacht wird

Matti Wetzig

Das Klischee, für gute Lehre auf Augenhöhe bräuchte es nur fachliche Kompetenz der Lehrenden, hält sich hartnäckig. Doch in meiner Erfahrung, und der unzähliger Studierender, steht und fällt die Qualität von Lehre mit den zwischenmenschlichen Kompetenzen der Lehrenden. Lehrende, die auf Augenhöhe mit den Studierenden arbeiten, vermitteln den Studierenden das Gefühl, respektiert zu werden, und respektieren sie auch. "Lustige Kommentare", subtil herabwürdigende Bemerkungen oder die Haltung "Wenn die Studierenden nicht mitarbeiten, kann ich ihnen auch nicht mehr helfen" führen für Studierende zu miserablen Erfahrungen mit dem Studium.

Ich sehe eine notwendige Maßnahme zur Verbesserung der Lehre in der Aufklärung der Lehrenden über ihre Privilegien, sowohl im akademischen, als auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext.

Dabei fokussiert sich dieser Text auf eine spezifische Negativerfahrung in einer Übung.

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