Keine Lehre auf Augenhöhe ohne Awareness

Warum gute Lehre nicht nur von Inhalten ausgemacht wird

Matti Wetzig1

1) Technische Universität Dresden, Didaktik der Physik

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Das Klischee, für gute Lehre auf Augenhöhe bräuchte es nur fachliche Kompetenz der Lehrenden, hält sich hartnäckig. Doch in meiner Erfahrung, und der unzähliger Studierender, steht und fällt die Qualität von Lehre mit den zwischenmenschlichen Kompetenzen der Lehrenden. Lehrende, die auf Augenhöhe mit den Studierenden arbeiten, vermitteln den Studierenden das Gefühl, respektiert zu werden, und respektieren sie auch. „Lustige Kommentare“, subtil herabwürdigende Bemerkungen oder die Haltung „Wenn die Studierenden nicht mitarbeiten, kann ich ihnen auch nicht mehr helfen“ führen für Studierende zu miserablen Erfahrungen mit dem Studium.

Ich sehe eine notwendige Maßnahme zur Verbesserung der Lehre in der Aufklärung der Lehrenden über ihre Privilegien, sowohl im akademischen, als auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext.

Dabei fokussiert sich dieser Text auf eine spezifische Negativerfahrung in einer Übung.

Text folgt in Kürze

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